Aktuelles

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Jahreshauptversammlung unseres Vereins am 26.11.2008

 

JÜRGEN RAMMELT - RHEINSBERG

 

Die Städtepartnerschaft mit Rheinsberg lebt. Vor wenigen Tagen zog der Verein „Partnerstädte mit Rheinsberg“ eine erfolgreiche Bilanz.

 

Die Städtepartnerschaft mit Rheinsberg ist stabil. Zu diesem Ergebnis sind die Mitglieder des Vereins „Städtepartner mit Rheinsberg“ auf ihrer jüngsten Jahreshauptversammlung gekommen. Im Bericht des Vereinsvorsitzenden Wolfgang Scharf schätzte dieser ein, dass besonders die Verbindung nach Ascheberg im zu Ende gehenden Jahr vertieft werden konnten.

 

Zur Stadt im Münsterland pflegen nicht nur die Feuerwehr, sondern auch die Kirchengemeinden, die Sportvereine und die Schulen Kontakte. Scharf berichtete vom Besuch in Ascheberg anlässlich des Lambertusmarktes, an dem außer seiner Person, der Bürgermeister und Thomas Tittel vom Rheinsberger Mosaik teilgenommen hatten. „Den Kontakt zu unserer Stadt wünschen sich auch die Dänen und Schweden“, erklärte der Vorsitzende. Entsprechende Signale würde es sowohl aus Mariefred wie auch aus dem dänischen Toftlund geben. Und das würde sich nicht nur auf sportliche Begegnungen beziehen. Scharf informierte, dass im kommenden Jahr der Vorsitzende des Partnervereins in Mariefred, Lennard Schweiz, 70 Jahre alt wird. „Aus diesem Anlass sollten wir uns etwas einfallen lassen“, sagte der Vereinschef. Bezug nehmend auf die Stadt Toftlund, erinnerte Bürgermeister Manfred Richter daran, dass die Partnerschaft einst durch die Brundtland-Initiative zustande gekommen ist.

 

Schwierig gestaltet sich nach wie vor die Städtepartnerschaft zur malischen Gemeinde Fangasso. „Wir wissen immer noch nicht, ob unser gespendetes Geld dort angekommen ist“, sagte Christian Leich-senring, der dem Vereinsvorstand angehört. Da das Geld von Aktionen der Schüler stammt, müsse der Verein darauf drängen, dass das für die Schule in Fangasso bestimmte Geld auch dort ankommt.

 

Wolfgang Scharf sah das genauso. „Die Uhren ticken in Afrika anders als in Europa“, meinte der Vorsitzende und bat um etwas Geduld. Da gegenwärtig die Verbindungsfrau des Rheinsberger Vereins, Edda Brandes, in Mali und auch in Fangasso weilt, schlug Scharf vor, abzuwarten, welche Nachrichten sie mitbringt.

 

Positiv wurde auch die Entwicklung zur amerikanischen Partnerstadt Huber Heights eingeschätzt. So berichteten in der Versammlung vier Jugendliche über ihren Besuch in Huber Heights im Sommer dieses Jahres. „Es war ein unvergessliches Erlebnis und unsere Gasteltern haben alles getan, um uns den Aufenthalt zu verschönern“, schwärmten die Mädchen und Jungen.

 

Kritisch wurde eingeschätzt, dass die Zahl der Vereinsmitglieder seit Jahren konstant ist und außer dem Bürgermeister niemand anders aus der Politik im Verein Mitglied ist. Scharf sprach die Hoffnung aus, dass sich das vielleicht mit der neuen Stadtverordnetenversammlung ändern könnte. Dabei erinnert er auch an den Mauerfall vor 20 Jahren und den 20. Jahrestag der Deutschen Einheit, der 2010 gefeiert werden soll. „Ich denke, dass wir in der Pflicht sind, eine Delegation aus Ascheberg zu uns einzuladen“, sagte Scharf.

 

 

Märkische Allgemeine Zeitung vom 13.12.2008 (Ruppiner Tageblatt)

 

 

Foto: Wolfgang Gumpricht (Ruhrnachrichten)

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Rheinsberger Schüler im Sommer 2008 zu Besuch in Huber Heights

 

MELANIE BRÖCKER - RHEINSBERG

 

Der Sommer unseres Lebens

 

„Ich sehe meinen Weg, aber ich weiß nicht, wohin er führt. Nicht zu wissen, wohin ich gehe, inspiriert mich ihn zu gehen.“ Dieses Zitat der Schriftstellerin Rosalia de Castro beschreibt am besten, was ich fühlte, als ich das erste Mal von der Möglichkeit hörte, während der Sommerferien einen Monat in den Vereinigten Staaten von Amerika zu verbringen. Ich muss zugeben, dass ich dachte, es wäre nur eine weitere verrückte Idee meiner besten Freundin, die wir nie wirklich umsetzen könnten.

Glücklicherweise lag ich falsch: Am Dienstag, den 15. Juli 2008, traf ich am Flughafen auf die anderen Reisewilligen in Berlin. Paul Schmudlach, Martin Jakuttek, Georgina Kurmutz, Josephine Zimmermann und ich wollten die Reise wagen. Wir winkten unseren Eltern noch einmal zum Abschied und hatten gleichzeitig keine Ahnung, was uns auf der anderen Seite des Ozeans erwarten würde.

Nach einem langen Flug, auf dem wir verrückt Formulare auszufüllen hatten, einem Zwischenstop auf dem JFK International Airport in New York und einem verspäteten Weiterflug, kamen wir fünf endlich in Cincinnati an. Von dort aus wurden wir zu unseren Gastfamilien nach Huber Heights/ Ohio gefahren. Alles, wozu ich dort noch in der Lage war zu solch später Stunde, war, meinen Gasteltern Bill und Connie Fox „Hallo“ zu sagen und dann die Stufen hinauf zu stolpern, wo ich sofort in mein neues Bett fiel und durchschlief.

Am nächsten Morgen war ich so aufgeregt, meine neue Familie kennenzulernen, und es dauerte auch nicht lang, bis ich mich richtig eingelebt hatte und wie zu Hause fühlte.

Den ersten Abend gaben Bill und Connie eine Pool Party für die Gastfamilien und die anderen Mitglieder des Partnerstädtevereins. Wir stellten uns vor, schwammen und hatten die Gelegenheit, uns mit dem einen oder anderen zu unterhalten.

Tags darauf hatten wir ein Einführungstreffen mit Ron Huth, der mit uns über die verschiedenen Kulturen sprach und uns auf unseren Aufenthalt einstimmte. Er hatte uns einen Satz eingeprägt, der schnell zu einer Art Motto wurde: „Es ist nicht falsch, es ist nicht richtig, es ist nur anders!“.

Anschließend machten meine gesamte Familie und ich eine Rundfahrt durch Huber Heights in ihrem Cabrio. Alles kam mir so unglaublich groß und gigantisch vor und besonders die amerikanische „drive-thru“ Kultur war gleichsam beeindruckend als auch witzig. Man muss dort nicht aus dem Auto steigen, egal ob bei einem der zahlreichen Fast Food Restaurants, in der Apotheke, zum Geld abheben oder um die letzten Einkäufe für eine Party zu machen. Denn auch einen Chips und Bier Einkaufsladen gibt es zum „Durchfahren“.

In den nächsten Tagen zeigte man uns die kleinen Wasserfälle von Charleston Falls in einem romantischen Wäldchen und das Air Force Museum, in dem allerlei Flugzeuge ausgestellt sind. In mehreren riesigen Hallen kann man dort durch die Fluggeschichte laufen – angefangen beim ersten Flugzeug der Orwell Brüder, über die Weltkriege bis hin zu den allerneuesten Jets und sogar Weltraumraketen gab es zu bestaunen.

Außerdem fuhren wir in den King’s Island Amusement Park, einen riesigen Freizeitpark mit unglaublich vielen Achterbahnen in allen erdenklichen Formen und Farben.Dort wurde ich dazu überredet, zum ersten Mal in meinem Leben mit einer Achterbahn zu fahren, was ich wirklich witzig fand, mich aber gleichzeitig wahnsinnig zum Schreien brachte.

Unser Programm für diesen Monat war voll von wunderschönen Erlebnissen und neuen Eindrücken, die keinerlei Zeit ließen für eventuell aufkommende Langeweile. Gemeinsam gingen wir in der Mall einkaufen, zwei Mal ins Kino, spielten Minigolf, besuchten die örtliche Feuerwehr und Polizeistation, Carillon Park (ein Freiluftmuseum mit allen Erfindungen aus Ohio), das New Port Aquarium mit riesigen Haifischtunneln und weiteren schillernden Meeresbewohnern und gingen zu einem Baseballspiel der Dayton Dragons, bei dem wir auf dem riesigen Bildschirm im Stadion zu sehen waren, als wir unsere Namen und „Rheinsberg“ ins Mikro schrieen.

Ich kann kaum glauben, wie viele Pool Partys, Dinners und Gartenpartys in diesem einem Monat stattfanden. Wir hatten so viel Spaß, denn alle Menschen, die wir dort kennen lernten, waren so unglaublich großzügig und freundlich. Wir wurden wirklich verwöhnt.

Ab und zu gab es auch Aktivitäten, die wir nur mit unserer Gastfamilie unternahmen. Für mich war das zum Beispiel der Second Street Market, ein Bauernmarkt in Dayton, das Kunstmuseum, viele Bücherläden sowie ein Chinesisches und Mexikanisches Restaurant. Besonders schön war der Besuch des Celtic Festivals, ein Straßenfest, das zum St. Patrick’s Day ganz im Zeichen Irlands stattfand. Begleitet von guter irischer Livemusik verführten die zahlreichen Verkaufsstände mit ihren irischen Fanartikeln zum Kaufen, so dass auch ich nicht widerstehen konnte und schließlich mit drei T-Shirts nach Hause ging.

Den absoluten Höhepunkt unserer Reise aber bildete die Drei-Tages-Fahrt zu den Niagara Fällen in Kanada, die Katha Hargot, Georgies Gastmutter mit Josi, Georgie und mir unternahm. Diese Wasserfälle sind die beeindruckendsten, die ich jemals gesehen habe und von der kanadischen Seite aus hatten wir einen fantastischen Blick auf die amerikanischen und kanadischen, hufeisenförmigen Fälle. Wir machten eine Bootstour, die uns so nah wie möglich an die Wassermassen heranbrachte, wo-bei wir auch ordentlich nass wurden.

Die Jungs gingen natürlich nicht leer aus, denn mit ihnen fuhr Katha nur kurze Zeit später nach Chicago.

Dieser Monat verging wie im Fluge und als der unvermeidbare Abschied kam, fühlte es sich an, als würde ich mein Zuhause verlassen. Ich tröstete mich mit den Gedanken an all das, was ich wieder mit zurück nach Deutschland nehmen würde:

Viele wertvolle Erfahrungen, ein deutlich besseres Englisch, viele Adressen, neue Freundschaften und die Erinnerungen an den Sommer meines Lebens. In nur einem Monat lernte ich so unglaublich viel und traf so liebevolle Menschen, die für immer in meinem Herzen bleiben werden.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir dem Partnerstädteverein hier in Deutschland als auch in Amerika herzlich danken. Ich hoffe, das ermutigt einige Jugendliche, selbst am Austausch teilzunehmen.

Im Sommer des kommenden Jahres könnt ihr einen amerikanischen Jugendlichen aufnehmen, um dann im darauf folgenden Jahr selbst den Schritt zu wagen, eine Reise über den Ozean anzutreten und vielleicht ganz ähnliche und wunderschöne Erfahrungen zu machen.

Seid sicher, dass ihr mit offenen Armen empfangen werdet!

Melanie Bröcker

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Mitgliederversammlung unseres Vereins am 27.11.2007

JÜRGEN RAMMELT - RHEINSBERG

Der Verein „Städtepartner mit Rheinsberg“ hat am Dienstag für die nächsten zwei Jahre seinen alten Vorstand wiedergewählt. Mitglieder des Gremiums sind Wolfgang Scharf (Vorsitzender), Grit Eckelmann, Elke Sens, Angelika Guhs, Brigitte Grüneberg, Christian Leichsenring und Klaus Müther. Letzterer ist für die Vereinsfinanzen zuständig.

In der Versammlung wurde ausführlich über die geleistete Arbeit des Vereins gesprochen. Dabei wurde auch auf die Partnerschaft zur Gemeinde Fangasso im afrikanischen Mali eingegangen. Es wurde eingeschätzt, dass diese Freundschaft auf Grund der Entfernung und der kulturellen Eigenheiten nicht einfach ist. So machen sich die Vereinsmitglieder immer noch Gedanken, was mit dem vom Verein gespendeten Geld passiert ist, das Vertreter aus Rheinsberg bei ihrem Besuch vor zwei Jahren in Fangasso übergeben hatten.

Edda Brandes, die Berliner Musikwissenschaftlerin, die den ständigen Kontakt nach Fangasso für den Verein hält, konnte die Bedenken der Rheinsberger zerstreuen. „Es ist noch kein Euro veruntreut worden, der als Spende nach Fangasso kam“, beteuerte sie. Auch die besonders teure Lampe für den Videoprojektor sei nicht auf dem Trödelmarkt in Bamako gelandet.

„Der Beamer in Fangasso funktioniert dank der Lampe aus Rheinsberg wieder. Damit werden Videos und Filme angeschaut“, erzählte Brandes, die auch Vereinsmitglied ist. In diesem Zusammenhang lobte Wolfgang Scharf das Engagement von Schülern der Heinrich-Rau-Schule, die gemeinsam mit den Schulsozialarbeiterinnen eine Spendenaktion ins Leben gerufen hatten. „750Euro sind dadurch allein für Fangasso zusammengekommen“, freute sich der Vorsitzende.

Angesprochen wurde auch die Zusammenarbeit mit den Partnerstädten Huber Heights (USA), Mariefred (Schweden) und Toftlund (Dänemark. Wolfgang Scharf berichtete, dass im Sommer 2007 zwei Jugendliche aus den USA zu Besuch in Rheinsberg weilten. Allerdings sei es nicht einfach gewesen Gasteltern zu finden, zumal der Junge und das Mädchen eine Woche früher anreisten, als abgesprochen war. Dennoch sei der Jugendaustausch ein großer Erfolg, schätzte Scharf ein. Es wurde beschlossen, dass im kommenden Jahr der Jugendaustausch fortgesetzt wird.
„Zu den Mariefredern haben wir fast jede Woche Kontakt“, berichtete der Vorsitzende. So hätte es dort 2007 eine Tucholsky-Ausstellung gegeben und außerdem hätte mit Dietmar Beling ein Vereinsmitglied dort in diesem Jahr Urlaub gemacht. Scharf kündigte an, dass 2008 auf Initiative der Städtepartnervereine jugendliche Fußballer nach Mariefred reisen werden.

Gesprochen wurde über das Sommerfest des Vereins und über den Besuch in der dänischen Partnerstadt Toftlund. Brigitte und Werner Grüneberg berichteten über ihren Besuch in Huber Heights. Noch beeindruckt erzählten sie, dass dort ein Jugendlicher begeistert über seinen Besuch in Rheinsberg berichtet hatte.

MAZ, Ruppiner Tageblatt vom 29. November 2007

Der neue Vorstand:

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Mitgliederversammlung unseres Vereins

 

Die Jahreshauptversammlung unseres Vereins findet am

 

       27.11.2007 um 19:00 Uhr im Schlosshotel Rheinsberg

 

statt. Dazu sind alle Mitglieder des Vereins herzlich eingeladen.

 

Tagesordnung:

 

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Feststellung der Tagesordnung
  3. Bericht des Vorstandes zur Arbeit im Jahr 2007
  4. Bericht des Schatzmeisters für das Jahr 2006
  5. Bericht der Kassenprüfer
  6. Antrag des Vorstandes zur Erhöhung der Beiträge um 5,- € pro Mitglied, Schüler 2,50 €
  7. Diskussion
  8. Neuwahlen

             - des Vorstandes

             - des/der Vorsitzenden

             - der Kassenprüfer

  1. Vorhaben 2008
  2. Anfragen und Hinweise

 

 

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Spendabel

 

Eine Spende in Höhe von 91,50 € konnte Grit Eckelmann vom Vorstand unseres Vereins vor einiger Zeit entgegennehmen. Das Geld, das

 der Partnergemeinde Fangasso in Mali zugute kommen soll, ist das Eintrittsgeld einer Disko, die im Awo-Jugendklub in der Menzer

Straße durchgeführt wurde.

Spendenübergabe